Hugging bewegt sich zwischen Intensität und Zärtlichkeit, Folklore und Verzerrung und schafft so eine grenzüberschreitende Heavy-Musik, die sich weigert, still zu sitzen. Das Quartett verbindet experimentellen Metal mit unerwarteten Texturen, kulturellen Referenzen und Einflüssen, die so vielfältig sind wie Sprache, Essen und – natürlich – Umarmungen. Das Ergebnis: ein Sound, der sowohl wild als auch zutiefst menschlich ist.
Machen Sie sich bereit für eine Umarmung der anderen Art.
https://www.instagram.com/hu66in6/
photo credit: Oyèmi Hessou
Embryo ist ein einzigartiges internationales Musikkollektiv aus München, welches Kraut Rock Jazz, freie Improvisation, inner und außereuropäische Rhytmen und Klänge verbindet wie kein Zweites. Embryo existiert seit 1969, übergreift Generationen, Genres und Grenzen. Sie spielten bereits mit Mal Waldron, Okay Temiz, Fela Kuti, Charlie Mariano und vielen anderen. Marja Burchard, Tochter des Gründers Christian Burchard, übernahm 2015 die Band in welcher sie aufwuchs. Seit dem lebt Embryo mit ihr weiter und sucht stets nach neuen Klängen, Rhythmen und Ideen anders denkender.
Marja Burchard: Vibraphon, Stimme, Orgel, Santur ; Johannes Schleiermacher: Saxofon, Synthesizer, Flöte ; Maasl Maier: Bass, Flöte ; Jakob Thun: Schlagzeug
www.embryo.de
www.facebook.de/embryo2000
photo credit: Paul Günter
Monita Wagma ist Radiomoderatorin und DJ. Sie moderiert monatlich die Sendung „Cup of Tea” auf 674.FM (Köln), in der sie Gäst:innen einlädt, ihre Lieblingsplatten vorzustellen – und alle zwei Monate ist sie mit „Maenad Transmission” live aus dem Studio Néau (Eupen, Belgien) auf Sendung. Ihre Sets sind geprägt von interdisziplinärer Arbeit und ihrer Liebe zur Musik als lebendiges Archiv: Genres verschwimmen, Kontexte verschieben sich, und Klang wird zu einem Dokument der Gegenwart.
Am Freitagabend eröffnet sie die Tanzfläche – mit verträumten Platten, die einen sanft in die Nacht und das Festival gleiten lassen.
https://soundcloud.com/monitamusic
https://www.instagram.com/monitawagma/
photo credit: freigegeben durch die Künstlerin
KOU ist das Musikprojekt von Apolline Schöser und Thomas Coquelet.
Seit 2020 beschäftigen sie sich mit Songkompositionen:
- Sie verwandeln konkrete Musik in Wiegenlieder,
- spielen flauschige Gitarren mit den Saiten eines Seiltänzers,
- übertönen Jazz- und Nicht-Jazz-Stimmen,
- summen Flöten mit schnurrenden Synthesizern,
- rauchige Klavierklänge,
- Giallo-Schreie, die sie in fast groovigen Rhythmen tanzen lassen...
In einer Zeit großer Dekonstruktion hat man das Gefühl, Zeuge der Geburt der Musik einer Welt danach zu sein.
https://aguirrerecords.bandcamp.com/album/kou
https://koumusik.wordpress.com/
photo credit: freigegeben durch den/die Künstler*in
Der Copenhagen Clarinet Choir wurde 2020 gegründet und ist ein neues Musikensemble, das bei der Zusammenstellung seiner Musiker einen egalitären Ansatz verfolgt; voneinander abhängige Teile finden so organisch wie ein lebendes Wesen zu einer Gesamtform zusammen. Ähnlich wie bei einem Chor werden die einzelnen Stimmen der sechs homogenen Instrumente synergetisch miteinander verbunden und schaffen so einen warmen, pulsierenden Klangkörper. Das Ergebnis ist eine tiefgreifende klangliche Symbiose, die durch die Nuancen der Klarinette geprägt ist
Carolyn Goodwin, Maria Dybbroe, Henriette Groth, Anders Banke, Jonas Engel, Francesco Bigoni
https://copenhagenclarinetchoir.bandcamp.com/
photo credit: Malthe Ivarsson
Bunte Luft Trio ist eine Improvisationsgruppe aus Hamburg, die sich auf die klanglichen Interaktionen von Đàn Bầu, Baritonsaxophon und modularem Synthesizer konzentriert. Alle drei Instrumente haben ihre Wurzeln in völlig unterschiedlichen Genres. Die Musiker:innen nutzen diese Besonderheit als Sprungbrett, um ihren charakteristischen Sound zu kreieren. Tam Thi Pham , Jana De Troyer und Jan Wegmann bringen ihre eigenen künstlerischen Hintergründe ein und bewegen sich durch unterschiedliche Atmosphären, die das Publikum durch interplanetare Wüsten und mikroskopische Wälder reisen lassen.
Jana De Troyer: Baritonsaxofon ;
Tam Thi Pham: Đàn Bầu ;
Jan Wegmann: Modularsynthesizer
https://bunteluft.bandcamp.com/
photo credit: Anas Aboura
Physical Listening Club ist ein gemeinsames Musik - und Performanceprojekt von Frauke Aulbert und Hanna Eimermacher. In einer experimentellen Live-Installation verbinden sie beatbasierte elektronische Musik, Stimme, Loopstation, das von Eimermacher entwickelte Instrument Zeraphone sowie Licht und Choreographie zu einem körperlich intensiven Hörerlebnis.
Im Zentrum steht die Entwicklung einer experimentellen Klangpraxis, in der Rhythmus, Wiederholung und physische Präsenz als kompositorische Mittel eingesetzt werden. Die Performance untersucht Hören als aktiven, bewegten Prozess und verschiebt bewusst die Grenzen klassischer Konzertformate zwischen Neuer Musik, Performance und Clubästhetik.
Das Projekt wird 2026 in mehreren Arbeitsphasen entwickelt, von der Stiftung Musikfond gefördert und feiert beim Avantgarde Festival seine Premiere.
Frauke Aulbert, Hanna Eimermacher: Vocals, Zeraphone und
Electronics
https://www.stimmkuenstlerin.de/
https://soundcloud.com/hannaeimermacher
photo credit: Bülent Akgün
Die Basis dieses einzigartigen Setups ist eine über 100 Jahre alte Pumporgel. Mehr als 25 Mikrofone sind im Instrument platziert, die die verschiedenen Register sowie einige mechanische Teile wie die Luftpumpe und ihre Spule abnehmen. Diese Signale werden in ein herkömmliches Mischpult eingespeist, das mehrere serielle und parallele Effektpedale versorgt. Weitere mechanische Modifikationen ermöglichen es, den rechten Kniehebel als CV-Expression-Pedal zu verwenden, um zugewiesene Effektparameter in Echtzeit zu ändern. Alle Klangmanipulationen werden live innerhalb dieses Setups erzeugt – es sind keine weiteren Mittel erforderlich. Als elektroakustischer Cyborg verfügt das Instrument über eine breite Palette von Klängen, die von authentischem Harmonium über verbesserte Space-Orgelklänge bis hin zu abstraktem Sounddesign und reinem Rauschen reichen. Das Instrument und seine Musik verflechten diese unterschiedlichen Ästhetiken und Klangqualitäten auf gegenseitige und organische Weise und schaffen so eine einzigartige Klangwelt.
photo credit: Roy